Der Name Kannagi Reiki ist inspiriert von der historischen Vorstellung der Kannagi (神薙), einer Person, die als Vermittlerin zwischen der menschlichen Welt und der Welt der Kami verstanden wurde. Im Shintō bezeichnet Kami das Heilige in einer sehr weiten Bedeutung.
Besonders im älteren japanischen Shintō-Kontext gab es Kannagi, die Rituale vollzogen, Orakel übermittelten oder in einen vermittelnden Kontakt mit dem Spirituellen traten.
Diese Vorstellung ist für mein Verständnis von Kannagi Reiki eine wichtige Inspiration. Sie lädt dazu ein, die Welt und das eigene Leben mit Achtsamkeit, Respekt und Offenheit wahrzunehmen. Der Begriff Kannagi steht dabei für eine Ausrichtung am Wesentlichen – für die Verbindung von Mensch, Natur und einer größeren geistigen Dimension, beispielsweise die Verbindung zu den Ahnen, die Wahrnehmung von energetischen Feldern und feinstofflichen Erfahrungen.
Reiki ist eine japanische Heilmethode bei der Ki (Lebensenergie/Lebenskraft) mittels der Hände und geistiger Verbundenheit übertragen wird. Für mich persönlich bedeutet die Energiearbeit mit heilsamem Ki, intuitive Wahrnehmung, achtsame Berührung, liebevolle Präsenz, Harmonisierung und Ausgleich.
Kannagi Reiki ist also kein traditioneller japanischer Begriff sondern steht für eine moderne spirituelle Praxis der Verbundenheit – mit mir selbst, mit anderen, mit der Natur und mit dem Leben.
Es geht um einen Raum, in dem wir innehalten, wahrnehmen und uns wieder daran erinnern dürfen, was uns innerlich trägt.


